Es finden sich über zwanzig verschiedene Arten von Olivenbäumen, die sich im Wuchs, im Blatt und der Frucht unterscheiden. Hier die Oliven eines schönen Lecciolo.
Auf ein und demselbem Baum finden sich sowohl grüne als auch gelbe, violette, und schwarze Oliven.
Zur Ernte im November wird ein grosses Tuch - oft ein alter Fallschirm - um den Baum gelegt, um die abgestreiften Oliven aufzufangen. Die Ernter stehen entweder auf dem Fallschirm, auf einer Leiter und im Baum.
Die Oliven werden mit den Händen gepflückt, oder mit Rechen und mit Zangen von den Zweigen abgestreift.
Die auf dem Fallschirm aufgelesenen Oliven werden in offenen Kisten in die Öhlmühle gebracht, wo sie gewogen, gewaschen und von zwei Granitmühlsteinen zermahlen werden.
Die Olivenmasse wird anschliessend auf Matten gespritzt, die aufeinandergestapelt in einer hydraulischen Presse, einem Druck von 600 atu ausgesetzt werden.
Das ölhaltige Gemisch, das aus den Matten rinnt wird unter Zugabe von frischem Wasser von der Presse in eine Zentrifuge geleitet, die das Öl von allen Unreinheiten reinigt.
So entsteht unser Oliveöl, das wir im Keller in Glasballons aufbewahren und von dem wir ein paar Flaschen abfüllen.